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Freitag, 15. Mai 2026
Mount Roraima ist das berühmteste Tepui (Tafelberg) Südamerikas – ein 2.810 Meter hoher Tafelberg an der Dreifachgrenze von Venezuela, Brasilien und Guyana, der Arthur Conan Doyles Roman „Die verlorene Welt" inspirierte. Seine senkrechten Sandsteinklippen erheben sich 400 Meter über die umgebende Gran-Sabana-Savanne, und das Gipfelplateau ist eine surreale Landschaft aus bizarren Felsformationen, Kristallpools und endemischen Pflanzen, die nirgends sonst auf der Erde vorkommen. Der Trek zum Gipfel ist eine der epischsten mehrtägigen Wanderungen Südamerikas – typischerweise ein 6-tägiger Hin- und Rückweg vom Dorf Paraitepui. Auf dem Gipfel stehend kann man gleichzeitig in drei Länder blicken. Die umgebende Gran Sabana ist eine weite Savanne mit Tepuis und Wasserfällen, Heimat der indigenen Pemón-Gemeinden.
Die trockensten Monate (Dezember–März) bieten die besten Trekking-Bedingungen, obwohl Regen auf dem Gipfel jederzeit möglich ist. Oktober–November sind ebenfalls akzeptabel. Die Regenzeit (Mai–August) macht Flussüberquerungen gefährlich.
Ein 6-tägiger Hin- und Rückweg auf einen 2 Milliarden Jahre alten Tepui – eine der epischsten mehrtägigen Wanderungen Südamerikas.
AbenteuerSurreale erodierte Sandsteinformationen, Kristallpools und endemische Pflanzen auf dem 31 km² großen Tafelplateau.
NaturGleichzeitig an der Begegnung von Venezuela, Brasilien und Guyana stehen – markiert durch ein kleines Denkmal auf dem Gipfel.
SehenswürdigkeitDie weitläufige Savanne rund um Roraima, gesprenkelt mit Tepuis und Wasserfällen – atemberaubende Landschaft auf dem Anmarschweg.
NaturPflanzen und Tiere, die nirgends sonst auf der Erde vorkommen – die Isolation des Gipfels hat einzigartige Evolutionswege geschaffen.
NaturDieser beeindruckende, 674 Meter hohe Wasserfall ist vom Roraima-Wanderweg aus sichtbar und stürzt vom benachbarten Kukenán-Tepui herab. Oft in Nebel gehüllt, bietet er während der Regenzeit eine dramatische Kulisse für Fotografen. Die beste Aussicht hat man vom Anstieg bei Paratepui, bevor der eigentliche Aufstieg beginnt.
NaturDiese indigene Pemon-Gemeinschaft dient als obligatorisches Tor für alle Wanderer. Besucher müssen sich hier bei den örtlichen Behörden registrieren, was die Wirtschaft des Dorfes direkt unterstützt. Es ist der perfekte Ort, um das traditionelle Pemon-Leben zu beobachten und bei lokalen Kunsthandwerkern letzte Vorräte zu kaufen.
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